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Energiepolitik

EU-Energiepolitik fördert Sonnenschutz

Die Verknappung und Verteuerung fossiler Energieträger und die Abhängigkeit von Energieimporten erzeugen Handlungsbedarf und bieten neuen Chancen. So sind Klima- und Energiepolitik als Motor für Wachstum und Beschäftigung zu sehen.

2007 haben die EU-Staaten den Klimapakt 20-20-20 beschlossen:

  • Die Emissionen sollen bis 2020 um 20 % sinken.
  • Der Anteil der erneuerbaren Energien soll auf 20 % ansteigen.
  • Die Energieeffizienz soll um 20 % gesteigert werden.

Man rechnet damit, dass der Umstieg von fossilen Energieträgern auf mehr Energieeffizienz und nachhaltige Technologien ca. 450.000 neue Arbeitsplätze in der EU entstehen lässt; viele davon auch im Bereich der Sonnenschutztechnik!

Die EU-Gebäuderichtlinie favorisiert Gebäude mit Verschattungen!

Der Gebäudebereich ist für über 40 % des Endenergieverbrauchs verantwortlich und das Einsparpotenzial wird auf ca. 30 % geschätzt. Um dieses Potenzial zu heben, wurde Ende 2002 die EU-Gebäuderichtlinie und damit die Entwicklung energieeffizienter Gebäude beschlossen.

Bei der Umsetzung müssen alle Aspekte des Gebäude-Energieverbrauchs berücksichtigt werden und nicht etwa nur die Qualität der Wärmedämmung. Es müssen also auch Heizungs- und Kühlsysteme, Warmwasserbereitung, Stromverbrauch und Lichtquellen berücksichtigt werden, ohne jedoch den Komfort für den Nutzer zu senken!.

Sonnenschutztechnik ist eine nachhaltige Technologie, die den Energiebedarf aktiver Kühl-, Heizungs- und Beleuchtungs-Systeme maßgeblich reduzieren kann und daher in den Berechnungsmethoden der Energieausweise eine bestimmende Rolle einnimmt.

Energiepolitik Österreich - solar, erneuerbar und nachhaltig!

Die Österreichische Klimastrategie wurde 2002 in Folge des Kyoto Protokolls entwickelt; am 21. März 2007 wurde die überarbeitete Klimastrategie vom Ministerrat beschlossen.

Die wichtigsten Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz von Gebäuden sind:

  • Thermische Sanierung und der Umstieg auf erneuerbare Energie.
  • Anhebung der energetischen Standards im Gebäudeneubau und verstärkter Einsatz erneuerbarer Energie.
  • Forcierung erneuerbarer Energieträger in der Wärmeversorgung.

Intelligent eingesetzter Sonnenschutz leistet Beiträge zu allen drei Punkten; er kann den Wärmeverlust transparenter Bauteile reduzieren, das Raumklima positiv beeinflussen und das solare Energieangebot bedarfsgerecht nutzen.

Energieausweis nach OIB!

Ein Energieausweis ist mit dem Typenschein eines Autos vergleichbar; er gibt Auskunft über die Energieklasse eines Gebäudes und liefert dem Nutzer einen Hinweis auf die Gebäudequalität und die zu erwartenden Betriebskosten. Mit der Einführung des Energieausweises nach OIB (Richtlinie 6) gilt für alle Bundesländer ab 2009 ein einheitliches Berechnungsmodell. 

Der Energieausweis ist ein Dokument und wird bei allen neuen Gebäuden bei umfassender Sanierung sowie Zu- und Umbauten bei der Einreichung und dem Verkauf benötigt.

Bei Nicht-Wohngebäuden ist der Sonnenschutz bei der Berechnung des von außen induzierten Kühlberdafs der bestimmende Einflußfaktor!

Nachhaltigkeit!

Die Umsetzung der Klima- und Energieziele wirkt sich unmittelbar auf die Bauart und -weise aus! Nachhaltiges Bauen bedeutet den Energiebedarf drastisch zu reduzieren und über alternative bzw. erneuerbarer Energien abzudecken. Gebäude werden gesamtheitlich betrachtet womit günstige Errichtungskosten nicht zu Lasten der Betriebskosten, des Komforts und er Wiederverwertung gehen dürfen.

Nachhaltiges Bauen bringt vielen Branchen, insbesondere der Sonnenschutztechnik, neue Chancen denn die Gebäudehülle, allen voran der transparente Teil, ist maßgeblich für die Schaffung eines behaglichen Raumklimas (Licht und Wärme) verantwortlich!

Sonnenschutz ist integraler Bestandteil nachhaltiger Gebäude und eine wichtige Komponente für die HLK (Heizung, Lüftung und Klima) sowie die Beleuchtung!

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