Klimawandel
Der Klimawandel wirkt sich auf das Bauwesen und Verschattungen aus!
Die Folgen der Klimaveränderung – höhere Temperaturen, häufigere Hitzeperioden und extreme Wetterkapriolen – müssen auch im Bauwesen berücksichtigt werden.
Gebäude, vor allem solchen mit viel Glas, brauchen einen effektiven und intelligenten Sonnenschutz, damit sie nicht vom Frühjahr bis in den Herbst hinein dem Risiko der Überwärmung ausgesetzt sind.
Leben und Arbeiten in überwärmten Räumen wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Motivation der Bewohner und Nutzer aus.
Außerdem erfordert es einen hohen technischen und finanziellen Aufwand, die nutzlos eingestrahlte Wärme wieder aus dem Gebäude zu bringen.
Sonnenschutz reduziert Treibhausgase!
Um klimawirksame Treibhausgase zu reduzieren, wurden in Mitteleuropa in den vergangenen Jahrzehnten intensive Maßnahmen zur Reduktion des Heizbedarfs bei Gebäuden getroffen.
Die große Herausforderung der nächsten Jahre wird jedoch sein, den rapide steigenden Kühlbedarf vor allem über passive Maßnahmen in den Griff zu bekommen. Jalousie, Rollläden und Markisen können den von aktiven Kühlsystemen hervorgerufenen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren.
Sonnenschutz hilft Kyoto-Ziele zu erreichen!
Das Kyoto Protokoll ist die verbindliche Vereinbarung der meisten Industrieländer, der globalen Erwärmung mittels Reduktion von Treibhausgasen und vermehrter Nutzung erneuerbarer Energien entgegenzuwirken. Demnach müsste der Treibhausgas-Ausstoß in der EU bis 2012 um 8% und in Österreich um 13% gegenüber 1990 reduziert werden.
Die Nutzung solarer Gewinne zu Heizzwecken und die Vermeidung von unnötigem Kühlbedarf sind die Stärken eines flexiblen Sonnenschutzes! Sonnenschutz ist eine energieeffiziente Methode der passiven Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik ganz im Sinne des Koyoto-Protokolls!
Der Weltklimarat IPPC berichtet!
Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) setzt sich aus Vertretern von mehr als 100 Regierungen und Forschern zusammen und stellt in seinen Berichten folgendes fest:
- Der Klimawandel ist eindeutig.
- Die globalen Treibhausgasemissionen sind von 1970 bis 2004 um 70%, die CO2-Emissionen sogar um 80% gestiegen.
- Die globalen Treibhausgas-Konzentrationen übersteigen heute bei weitem die jahrtausendelang aufgetretenen vorindustriellen Werte.
- Menschliche Aktivitäten führten seit 1750 zur Erwärmung.
- Die Folgen können auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt werden.
IPPC Prognosen
Das Klima wird bereits zu 90% vom Menschen beeinflusst; werden nicht ausreichend Gegenmaßnahmen getroffen und nachhaltige Politik betrieben muss mit folgenden Szenarien gerechnet werden:
- Bis Ende dieses Jahrhunderts ist mit einer Erwärmung von 1,1 bis zu 6,4 °C zu rechnen.
- Die Heftigkeit tropischer Stürme werden zunehmen.
- Das Abschmelzen der polaren Eiskappen lässt die Meeresspiegel ansteigen.
- Eine Erwärmung zwischen 1,9 bis 4,6 Grad Celsius würde das Inland-Eis in Grönland langfristig zum Verschwinden bringen. Das wiederum könnte den Meeresspiegel um sechs bis sieben Meter ansteigen lassen.

